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Was ist der U-Wert – Wie wird er berechnet?

Beim U-Wert handelt es sich um den Wärmedurchgangskoeffizient, der manchmal umgangssprachlich nur Wärmedämmwert genannt wird. Sowohl bei festen als auch bei flüssigen Stoffen stellt der Wert ein Maß dar, das den Wärmedurchgang beschreibt. Mit dem Wärmedurchgang wird die Wärmeleitung durch eine Wand beschrieben. Ist der U-Wert also niedrig, dann wird die Wärme nicht gut geleitet. Ist der U-Wert hoch, ist die Dämmwirkung der Wand gering. Energiesparende Häuser und KfW-Effizienzhäuser sollten also hier geringe Werte aufweisen.

Carmen Giesing

Carmen Giesing

Lesedauer 2 Minuten

Was ist der U-Wert – Wie wird er berechnet?

Beim U-Wert handelt es sich um den Wärmedurchgangskoeffizient, der manchmal umgangssprachlich nur Wärmedämmwert genannt wird. Sowohl bei festen als auch bei flüssigen Stoffen stellt der Wert ein Maß dar, das den Wärmedurchgang beschreibt. Mit dem Wärmedurchgang wird die Wärmeleitung durch eine Wand beschrieben. Ist der U-Wert also niedrig, dann wird die Wärme nicht gut geleitet. Ist der U-Wert hoch, ist die Dämmwirkung der Wand gering. Energiesparende Häuser und KfW-Effizienzhäuser sollten also hier geringe Werte aufweisen.

Was bedeutet der U-Wert für das Haus?

Die obige Beschreibung ist vielleicht etwas fachspezifisch. Deshalb möchten wir den Wärmedurchgangskoeffizient als Teil der Bauphysik hier nochmal etwas einfacher beschreiben: Der U-Wert zeigt auf, welche Wärmemenge in einer bestimmten Zeit auf einer bestimmten Fläche (ein Quadratmeter) durch ein Bauteil geleitet wird.

Dabei wird ein Temperaturunterschied von 1 K (ein Kelvin) auf den beiden Seiten des Bauteils angenommen. Anders ausgedrückt beschreibt der U-Wert den Wärmeverlust von Wand, Dämmung, Dach, Fenster und Co. Manche Quellen sprechen auch vom Wärmestrom. Angegeben wird der Wärmedurchgangskoeffizient in W/m2K.

Wie wird der U-Wert berechnet?

Wie der U-Wert berechnet wird, hängt von den Eigenschaften des Bauteils ab. Denn wo bei homogenen Bauteilen und Baustoffen, die aus nur einem Material gemacht sind, eine einfache Rechnung genutzt wird, da sind für heterogene Stoffe komplexere Berechnungen nötig. Für gleichartige Materialien wird die Wärmeleitfähigkeit λ durch die Schichtdicke des Materials dividiert.

Wie ein Energieberater den U-Wert berechnen muss, ist beispielsweise in den Normen EN ISO 10077-2, EN 12524 und DIN 4108-4 festgeschrieben. Zudem findet hier eine Unterscheidung von Einzelwerten statt, etwa die Definition von Uf für Fensterrahmen (englisch frame). Für Paneele gibt es den Up-Wert. Weiterhin spielen der Gesamtwärmestrom, der thermische Leitwert und weitere eine Rolle.

Maximaler U-Wert in der EnEV bzw. im GEG

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. seit dem 01.11.2020 das Gebäudeenergiegesetz (GEG) setzt mehrere Grenzwerte für das Bauen und energetische Sanieren von Immobilien fest. Auch für den U-Wert hält die Verordnung Maximalwerte bereit. So wird festgelegt, wie viel Wärmeenergie durch die Bauteile eines Hauses maximal verloren gehen darf. Das gilt für die Wand, das Dach, Fenster und weitere Teile des Gebäudes. Für die Dämmung gilt etwa ein Maximalwert von 0,24 W/m2K.

Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezieht sich auf diese Werte. Wird nur ein bestimmter Teil der EnEV- bzw. GEG-Werte erreicht – ist das Haus also noch effizienter als gefordert – gibt es eine Förderung der KfW. Das KfW-Effizienzhaus 40 etwa bekommt eine Förderung, weil die Werte nur 40% der im Gesetz festgelegten Maximalwerte betragen. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert entsprechend.

Energieberatung für Bau und Sanierung

Der U-Wert ist wichtig für Fenster, ihr Glas und ihre Rahmen, für die Wand und ihre Wärmedämmung, für die Dämmung in Dach und Keller sowie für viele andere Bauteile von Wand über Decke hin zum Boden. Wollen Sie in Ihrem (neuen) Haus Energie und Kosten sparen, sollten Sie beim Bau oder der energetischen Sanierung also einen geringen Wärmedurchgangskoeffizient anstreben. Die Berechnung aktueller und erreichbarer Werte nehmen wir gern für Sie vor.

Mit einem Vor-Ort-Termin, einem Sanierungsfahrplan und / oder der Baubegleitung helfen wir Ihnen bei baulichen Maßnahmen zum Einsparen von Energie und Wärme. Zudem bieten wir per Thermografie und Energieausweisen die Einschätzung von Gebäuden sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Wärmedämmung und ähnlichem an. Sehen Sie also hinsichtlich Ihrer Immobilie Potenzial bei Fassade, Fenstern, Türen oder der gesamten Gebäudehülle, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

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