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Heizungsmodernisierung

Moderne und effiziente Heizungen sind noch in längst nicht allen deutschen Kellern angekommen. Im Schnitt kommen sie auf ein Alter von 17 Jahren und entsprechend nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Durch Defizite bei der Effizienz der Heizung werden die Brennstoffe nicht optimal ausgenutzt und die laufenden Energiekosten sind höher, als sie sein müssten. Alte Heizungen sind zudem anfälliger für Störungen. Dies bewirkt eine zu geringe Wärmeentwicklung oder ggf. einen Totalausfall. Beides erhöht die Kosten um ein Vielfaches, die sich mit einer Heizungsmodernisierung bereits auszahlen würden.

Christin Goldbeck

Christin Goldbeck

Lesedauer 3 Minuten

Mehr Effizienz, geringere Kosten: Heizungsmodernisierung

Moderne und effiziente Heizungen sind noch in längst nicht allen deutschen Kellern angekommen. Im Schnitt kommen sie auf ein Alter von 17 Jahren und entsprechend nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Durch Defizite bei der Effizienz der Heizung werden die Brennstoffe nicht optimal ausgenutzt und die laufenden Energiekosten sind höher, als sie sein müssten. Alte Heizungen sind zudem anfälliger für Störungen. Dies bewirkt eine zu geringe Wärmeentwicklung oder ggf. einen Totalausfall. Beides erhöht die Kosten um ein Vielfaches, die sich mit einer Heizungsmodernisierung bereits auszahlen würden.

Welche Gründe sprechen für eine Heizungsmodernisierung?

Die beiden wichtigsten Gründe für die Modernisierung einer Heizanlage lassen sich kurz und bündig auf den Punkt bringen: Klimaschutz und sinkende Heizkosten. Eine modernere Heizung läuft effizienter und somit kostengünstiger. Gleichzeitig verbraucht diese zudem weniger Brennstoff, was zu geringeren CO2-Emissionen führt. Im Durchschnitt lassen sich die Heizkosten mittels Modernisierung dauerhaft um 15 % bis 20 % senken. Die Modernisierung könnte aufgrund des neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EWärmeG) zu einer Notwendigkeit werden. Bei Neubauten achtet der Gesetzgeber darauf, dass zur Beheizung erneuerbare Energien eingesetzt werden. Laut EWärmeG muss ein bestimmter Anteil des Wärmebedarfs durch nachhaltige Heizmethoden abgedeckt sein. Bei der Verwendung von Biogas muss dessen Anteil beispielsweise bei 30 % liegen. Auch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ausschlaggebend für eine Heizungsmodernisierung. Kessel, die über 30 Jahre alt sind, unterliegen mittlerweile der Austauschpflicht.

Welche Heizung passt zu welchem Haus?

Zu Beginn stellt sich Ihnen als Hausbesitzer die Frage, welche Heizmethode dauerhaft den größten Vorteil bringt. Bei dieser Entscheidung spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Bei einer Holz- oder Pelletheizung kann es entscheidend sein, ob es in der Nähe überhaupt entsprechende Brennstoffanbieter gibt. Das Heizen mit Biogas macht das Vorhandensein eines Nah- oder Fernwärmenetzes erforderlich. Diese Methode, ist im Haus vergleichsweise günstig umzusetzen, da kein Tank benötigt wird. Ist der Preis der entscheidende Faktor, kann sich die Investition in eine mit Gas betriebene Brennwertheizung lohnen. Gas ist gewiss auch ein fossiler Brennstoff, erzeugt bei seiner Verbrennung aber ca. 20 % weniger schädliche Emissionen als Kohle oder Öl. Generell ist es zur Beantwortung der Frage nach der richtigen Heizung empfehlenswert, einen Energieberater hinzuzuziehen. Im Hinblick auf die Förderung durch den Staat ist der Berater sogar eine Voraussetzung. Sollten Sie sich für eine Energieberatung entscheiden, kann diese vom Staat gefördert werden. Sprechen Sie uns gerne an und kontaktieren Sie uns!

Heizungsmodernisierung: Kosten, Forderungen und Maßnahmen

Wie hoch die Kosten für einen Heizungsaustausch oder eine Modernisierung tatsächlich ausfallen, ist in erster Linie vom Wärmebedarf und der gewünschten Heiztechnologie abhängig. Je nach Budget kann es sich auch lohnen, erst einmal kleinere Maßnahmen durchzuführen. So sorgt beispielsweise ein hydraulischer Abgleich dafür, dass die Wärme im Haus wieder gleichmäßig verteilt wird. Die Notwendigkeit eines hydraulischen Abgleichs zeigt sich, wenn die Heizkörper in den oberen Etagen nicht mehr richtig warm werden. Darüber hinaus lassen sich Wärmeverluste vermeiden, wenn Heizungsrohre, Pufferspeicher und Kessel gedämmt werden.

Wer nur die Heizung, nicht aber den Energieträger wechseln möchte, kann auf moderne Brennwerttechnik umstellen. Brennwertkessel nutzen auch die in den Abgasen enthaltene Wärmeenergie und laufen so deutlich effizienter als herkömmliche Niedertemperaturkessel.

Sofern eine staatliche Förderung der Heizungsmodernisierung angestrebt wird, ist es erforderlich, direkt auf eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien umzusteigen. Dies bringt zu Beginn der Investition höhere Kosten mit sich, zahlt sich jedoch aus. Der Vorteil besteht in der zukünftigen Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Die Kosten für eine Modernisierung bzw. Austausch müssen in jedem Fall individuell ermittelt werden, je nach Technik, Brennstoff und Energiebedarf. Der Austausch einer alten Heizung gegen einen Gasbrennwertkessel kann bereits mit 6.000 bis 9.000 EUR kalkuliert werden. Für eine Pelletheizung sind die Preise deutlich höher. Hier sollte mit mind. 10.000 EUR geplant werden.

Förderung der neuen Heizung: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Hauseigentümer können die Heizungsmodernisierung vom Staat fördern lassen, sofern die neue Heizung auf Basis erneuerbarer Energien läuft. Hierzu bieten sich in erster Linie Energieträger aus nachwachsenden Rohstoffen wie Scheitholz, Hackschnitzel, Biogas und Holzpellets an. Zu diesem Zweck wenden Sie sich an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Voraussetzung für eine Förderung ist, dass mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde. Der Antrag auf Förderung muss im Vorfeld gestellt werden. Zudem ist es erforderlich, einen Energieberater hinzuzuziehen, der mit dem Eigentümer gemeinsam im Vorfeld die optimalen Maßnahmen ermittelt.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, lassen sich über die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen zwischen 35 % und 55 % der förderfähigen Kosten abdecken. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, sich einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen. So erhalten Hausbesitzer einen detaillierten Überblick über den aktuellen, energetischen Zustand des Hauses und die Maßnahmen, die im Zuge eines Heizungsaustauschs bzw. energetischen Sanierung sinnvoll sind. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) kann zudem 5% mehr Förderung bringen, den sogenannten iSFP-Bonus. Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

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